"Erfolg bedeutet, mitgestalten zu können."

Christian Sickl MSc, Geschäftsführer der B3-Netzwerk Kinder, Jugend und Familien GmbH, Absolvent "Social Management, MSc", spricht in der 20-Jahr-Jubiläumsausgabe des Donau-Uni-Krems-Magazins über seine ganz persönliche Definition von Erfolg, schwierige Schritte auf seinem Karriereweg und die Suche nach dem Sinn eines erfüllten (Berufs)Lebens.

Interview Christian Sickl MSc anlässlich der 20-Jahr-Jubiläumsausgabe des Donau-Uni-Krems Magazins

 

Eine berufliche 180-Grad-Drehung war der Grund, warum sich Christian Sickl im Jahr 2011 entschied, das Masterstudium "Social Management" zu absolvieren. "Nach über 20 Jahren in der Industrie wollte ich neue Wege gehen und wechselte im Jahr 2010 in den Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Um mich mit den Herausforderungen meines neuen Umfeldes intensiver auseinanderzusetzen, war diese Entscheidung genau das Richtige für mich. Durch die praxisbezogenen Projektarbeiten konnte ich an aktuellen Problemstellungen arbeiten und Konzepte für unser Unternehmen erstellen, etwa für die Bereiche PR und Controlling."

 

Seinen "Erfolgsweg" beschreibt Sickl vor allem als einen Weg. "Man startet und entwickelt sich weiter. Auch die Definition von Erfolg ändert sich im Laufe der Jahre. Natürlich ist materieller Gewinn am Anfang wichtig. Im Laufe der Zeit ändert sich das jedoch."

 

Heute, als Geschäftsführer, bedeute Erfolg für Sickl, die Freiheit zu haben, mitgestalten zu können, sowohl die unmittelbaren Arbeitsbedingungen als auch in größeren Zusammenhängen. Karriere sei für Sickl jedoch zu keinem Zeitpunkt ein bewusstes Thema gewesen, sondern hat sich für ihn aus der Übernahme von Verantwortung für sich selbst, für Mitarbeiter und das Unternehmen ergeben. "Ich habe mich nie für einen höheren Job beworben, sondern bin immer wieder gefragt worden, diese Verantwortung auch formal zu übernehmen."

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